Kids in Mind
Leben mit elterlicher psychischer Erkrankung
Förderung der psychischen Gesundheit von Schüler*innen
“[…] Durch meine Mitarbeit im Erasmus+-Projekt „Achtsam Lehren und Lernen – Emotionale Sicherheit an Schulen (ALLES)“ war 2025 ein Jahr, in dem ich mich mehr als sonst mit Fragen psychischer Gesundheit und emotionaler Sicherheit beschäftigt habe. Wenn man das tut, gerät man an erschreckende Aspekte schulischer Wirklichkeit: Fast jede fünfte Schülerin, jeder fünfte Schüler ist mit einem Elternteil konfrontiert, das an einer psychischen Erkrankung leidet. Diese Kinder und Jugendlichen haben ein mindestens dreifach so hohes Risiko im Vergleich zu nicht betroffenen Schülerinnen und Schülern, selbst psychisch zu erkranken.
Psychische Gesundheit ist aber keine Problematik, die alle gesellschaftlichen Gruppen gleichermaßen betrifft; sie ist auch eine soziale Frage. Die Folgen der Armut treffen Kinder schon vor ihrer Geburt: Unter Armutsbedingungen schwangere Frauen haben ein größeres Risiko für Mangelernährung, Anämien, Präeklampsie und Fehlgeburten. Sie erleben multiple Stresssituationen und haben weniger Ressourcen, um mit diesen vielfältigen Belastungen umzugehen. Zusätzlich sind sie durch ihre Lebens- und Wohnumwelt vielen nachteiligen Umweltbelastungen ausgesetzt. Die Feststellung, dass die Problematik psychischer Gesundheit Schulen in sozialen Brennpunkten gut doppelt so stark betrifft wie Schulen in sozialen Wohlstandsorten, verwundert auch daher nicht. […]”
Dr. Joachim Wolff, Dezember 2025
(zum vollständigen Dezember-Brief von Dr. Joachim Wolff gelangen Sie hier)

Infos zu unserem
laufenden Projekt
“ALLES – Achtsam Lehren und Lernen – Emotionale Sicherheit an Schule”
(12.2023 – 11.2025)
und zu unseren
abgeschlossenen Projekten
“Achtsame Schulen“
und
“PASS – Prima(r) Achtsame Schule Schaffen”
(2022 – 2024)
finden Sie hier.



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